Reichsstädter Tage

Trotz der Lockerungen der bestehenden Corona-Auflagen wird es angesichts der noch immer bestehenden Einschränkungen in diesem Jahr keine Reichsstädter Tage geben. Das traditionelle Aalener Stadtfest am zweiten Wochenende im September muss leider abgesagt werden.

Die Stadt plant jedoch ein Alternativprogramm in kleinerem Rahmen, innerhalb der bis dahin zulässigen maximalen Teilnehmerzahl pro Veranstaltung im Freien. Am 9. Juni hatte Oberbürgermeister Thilo Rentschler im Rahmen der Sitzung des Kultur-Bildungs- und Finanzausschusses über die Sachlage informiert. „Es fehlen coronabedingt ganz wichtige Elemente für unser Stadtfest in diesem Jahr, deshalb haben wir uns schweren Herzens entschlossen, die Reichsstädter Tage für 2021 abzusagen.“ 
Traditionell besuchen an den Reichstädter Tagen Tausende die historische Innenstadt Aalens, mit dem Ziel, einen geselligen Abend mit Bühnenprogrammen und kulinarischen Genüssen zu erleben. Die in Aussicht gestellte Obergrenze von 750 Teilnehmenden pro Veranstaltung im Freien reicht bei weitem nicht aus, um das Fest im üblichen Rahmen durchzuführen.

Aufgrund mangelnder Planungssicherheit und weil bislang jede Möglichkeit gefehlt hat, sich in den Vereinen zu treffen, waren die notwendigen Vorbereitungen nicht machbar. Bereits im April hat die Stadtverwaltung in Absprache mit den mitwirkenden Vereinen, den Ortschaftsverwaltungen und Veranstaltern über die Absage aller Veranstaltungen bis Anfang Juli informiert.

Auch das Internationale Festival, das jedes Jahr Anfang Juli stattfindet, kann pandemiebedingt in diesem Jahr nicht durchgeführt werden. Über die Absage hat die Stadtverwaltung auch im Internationalen Ausschuss informiert.

Aktuell wird vom Kulturamt geprüft, welche Veranstaltungsformate im Herbst auf der Grundlage der aktuellen Verordnungen möglich sein könnten. „Wir haben die Hoffnung, dass mit einer räumlichen und zeitlichen Entzerrung attraktive Aktionen im Bereich der Innenstadt oder rund um den Kulturbahnhof möglich sind“, kann sich Amtsleiter Dr. Roland Schurig vorstellen. In den nächsten Wochen werden mit den Vereinen, dem ACA und der Gastronomie darüber Gespräche geführt.