Aalen präsentiert sich auf der CMT in Stuttgart vom 16. bis 24. Januar 2016

AALEN - Sonne satt und zwei UNESCO-Auszeichnungen

Urbanes Flair, reizvolle Umgebung und die meisten Sonnenstunden sämtlicher Städte in Nordwürttemberg: so lassen sich knapp die augefälligsten Eigenschaften von Aalen zusammenfassen. Dass kürzlich die Schwäbische Alb zum UNESCO-Geopark erhoben wurde, macht die Ostalbmetropole mit ihren Einrichtungen noch attraktiver. Neben dem Limesmuseum auf dem UNESCO-Welterbe-Gelände bietet der Tiefe Stollen im Stadtbezirk Aalen-Wasseralfingen als größtes Besucherbergwerk in Baden-Württemberg brandneue Informationen zum Thema Geopark, Ein weiterer Besuchermagnet ist Schloss Fachsenfeld mit seinem weitläufigen Landschaftsgarten und seinem einzigartigen Ambiente.

Blick über den Aalbäumlesturm nach Aalen
Blick über den Aalbäumlesturm nach Aalen (© miAA [www.made-in-aalen.de])

Sehens.Wert!

Das Limesmuseum mit seinem archäologischen Park bietet interessante Einblicke in jene Epoche, in der sich in Aalen das größte römische Reiterkastell nördlich der Alpen befand. Das zentrale Museum in Süddeutschland für das römische Leben am Limes wird ab August 2016 runderneuert. Zwar wird die Dauerausstellung geschlossen, doch können der archäologische Park, die Reiterbaracke sowie das museumspädagogische Angebot weiter besucht und gebucht werden.

Die römische Vergangenheit lebt auch in den Limes-Thermen Aalen wieder auf. Vier Innen- und ein Außenbecken, gestaltet ganz nach römischem Vorbild, werden von prickelndem, 34° Celsius warmem Thermalwasser aus den Tiefen der Schwäbischen Alb gespeist. Mit der großzügigen Sauna- und Wellnesslandschaft laden die Limes-Thermen ein zur Entspannung und zum Abtauchen in die Welt des Wohlbefindens.

Die Arbeitswelt der Bergleute lässt sich im Besucherbergwerk „Tiefer Stollen“ erleben. Mit vielen Neuerungen zeigt der Rundgang durch die Stollen- und Sandsteinhallen, mit welchen Mühen und handwerklichen Fertigkeiten hier früher Erz und Sand für die Gießereien abgebaut wurde. Neben dem einzigartigen Modell des „Gläsernen Braunenbergs“ der das komplette Bergwerk mit all seinen Strecken und Schächten abbildet, ist die realistische Inszenierung einer Gewinnsprengung unter Tage ein weiteres Highlight.

Die Technik gibt auch in Schloss Fachsenfeld, einem architektonischen Kleinod aus dem 19. Jahrhundert, den Ton an. Denn schließlich war es kein geringerer als der Tüftler Freiherr Reinhard von Koenig-Fachsenfeld, der 1932 das Thema Stromlinie für Fahrzeuge entwickelte. Bei einem Besuch in der „Garage des schnellen Barons“ erfährt man spannende Details über das Prinzip der Luftwiderstandsminderung. Bei einer Führung durch das Schloss eröffnen sich dem Besucher jedoch noch weitere kulturelle Besonderheiten, wie eine bedeutende Sammlung von Bildern des südwestdeutschen Impressionismus oder der 7,8 ha große Schlosspark, der ein botanisches Kleinod erster Güte ist.

360 Grad-Rundblick

Genießen Sie einen 360 Grad-Rundblick an unserem Messestand. (Panorama: miAA - made-in-aalen.de)

Freilichttheater

Mit überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden verwöhnt, ist Aalen ein idealer Ort für Veranstaltungen im Freien. Als Freilichtpremiere präsentiert das Theater der Stadt Aalen am Samstag, 2. Juli 2016 im Hof von Schloss Wasseralfingen die rasante Komödie „Mirandolina“ von Carlo Goldoni. Irrungen und Wirrungen in einem Florentiner Gasthof: Die intelligente und verführerische Wirtin Mirandolina muss den Laden alleine schmeißen. So spielt sie mit ihren Reizen, um möglichst vielen Gästen – meist adlige Männer – anzulocken und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das Spiel um Liebe, gesellschaftliche Anerkennung und Geld nimmt seinen Lauf und endet mit einer Überraschung!
Bereits im Mai lädt das Theaterensemble ein zu dem Spaziergang „Forza Italia“ durch den Park von Schloss Fachsenfeld. Dabei wagen die Theatermacher einen Blick auf Italien zwischen Klassik und Moderne, zwischen Gesang und Literatur und zwischen Poesie und Lächerlichkeit.

Aalen wortgewaltig – in der Tradition Schubarts

Die jährliche Kulturreihe "wortgewaltig - Literatur.Musik.Meinungen." wartet auch im März und April 2016 mit einigen Höhepunkten auf. Nur  so viel sei schon jetzt verraten: Der Anchorman der Tagesthemen, Thomas Roth, ist am 8. April 2016 um 20 Uhr in der Stadthalle Aalen zu erleben. Im Gespräch mit dem SWR-Redakteur Dr. Wolfgang Niess berichtet Roth über seine Arbeit und tagesaktuelle Themen.
 
Ganz in der Tradition des Musikers und Poeten Christian Daniel Friedrich Schubart gastiert Hannes Wader mit seine neue Tour „Live“ am 15. April 2016 um 20 Uhr in der Stadthalle Aalen.
Urgestein deutscher Folk-Music, Songwriter oder Liedermacher, welche Bezeichnung man auch wählt: Hannes Wader ist eine Legende! Viele seiner Songs sind Allgemeingut, werden von Generation zu Generation weitergegeben und immer wieder neu gesungen, wie z.B. „Heute hier, morgen dort“  oder die „Gedanken sind frei“.
Wader ist der Autor und Interpret von Liedern, die intimste Empfindungen ausdrücken. Er ist aber auch der politische Mensch, der Stellung bezieht, sich einmischt und damit zu wichtigen Bewegungen in den letzten Jahrzehnten den „Soundtrack“ geliefert hat. Ein wahrhaft wortgewaltiger Liedermacher!

Karten sind unter www.reservix.de erhältlich.

"Wortgewaltig - Literatur.Musik.Meinungen." steht in der Tradition des Dichters, Musikers und Journalisten Christian Daniel Friedrich Schubart. Pointiert, mutig und manchmal auch provozierend betrachten wortstarke Persönlichkeiten die Welt. Neue Perspektiven öffnen sich. Ob in Lesungen, Liedvorträgen, Gesprächen, Filmen oder auf der Theaterbühne, immer geht es in "wortgewaltig" wie bei Schubart um Worte, Töne und Meinungen. Das Gesamtprogramm „wortgewaltig 2016“ finden Sie demnächst im Internet unter www.aalen.de

Kunst

aRthaus
Lichtinstallation von Kurt Laurenz Theinert (Rathausfassade)
Von 12. März bis 29. Mai 2016
Samstag, 12.3.2016 ab 20 Uhr
Dass Baustellen durchaus kreatives Potential haben zeigt die Lichtinstallation von Kurt Laurenz Theinert. Während die Umbauten an Tiefgarage und Rathausvorplatz voranschreiten, verwandelt sich das Aalener Rathaus in den Abendstunden in ein „aRthaus“.  Rhythmische Lichtstrukturen an der Fassade des Gebäudes sorgen für eine permanente Veränderung und lassen einen dynamisch bewegten Raum entstehen. Dieser ist zugleich sinnliches Erlebnis und Metapher mit der Botschaft des Künstlers  : „Ich will mit den Oberflächen spielen, auf die das Licht trifft.“ 

Ausstellung Bettina Bürkle, Klaus Illi
Wolkenatem, Pflanzenatem
Rauminstallation mit kinetischen Objekten
Eröffnung: 3. Juli 2016 um 11.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 3. Juli bis 11. September 2016

Bettina Bürkle und Klaus Illi verwandeln das Aalener Rathaus mit „Wolkenatem, Pflanzenatem“ in ein atmendes Gebäude. Pflanzenähnliche rote Skulpturen auf dem Boden und hängende Wolkenformationen öffnen und schließen sich in einem beständigen ruhigen Rhythmus. Widersprüchlich nur auf den ersten Blick, bilden bei dieser Installation Kunst, Natur und Technik eine stimmige Symbiose. Für den Betrachter entfaltet sich ein kontinuierlich bewegtes Bild von Werden und Vergehen. Die stetige Veränderung des Gesamtbildes erzeugt ein Gefühl von Lebenslust, ein Fließen von Lebensenergie - fast ein Paradies, das für Momente mit der Vergänglichkeit versöhnt.

Galerie im Rathaus Aalen
Herlinde Koelbl. Kleider machen Leute, Fotografie
Eröffnung: So, 25. September um 11.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 25. September – 24. November 2016

„Kleider machen Leute“ – im wahrsten Sinn des Wortes. So wie der Schneider aus Gottfried Kellers Novelle an gesellschaftlicher Bedeutung gewinnt, allein dadurch, dass er sich die feinen Kleider eines Adeligen auf den Leib schneidert. Und genau dieses Phänomen steht hinter den großformatigen Porträtaufnahmen von Herlinde Koebl, die Personen in ihrer Berufskleidung und in ihrer Freizeitkleidung abfotografiert hat. „Die Uniform entindividualisiert den Menschen, aber sie verleiht dem Träger die Gewissheit, einem besonderen Stand, vielleicht sogar einer Elite anzugehören", so Koelbl. Vom General über die Nonne bis zum Metzger sind Menschen sämtlicher sozialer Schichten vertreten. Die Fotografien werden ergänzt mit persönlichen Gedanken der Porträtierten zum Thema Kleidung.

Feste

Auf dem Internationalen Festival am 09. und 10. Juli begegnen sich Kulturen aus drei Kontinenten. Folklore und Kulinarische Spezialitäten sorgen für ein internationales Flair und vielen interessanten Eindrücken.

Vom 1. Juli bis 28. August heißt es „Aalen City Blüht“ – Handwerklich. Die Innenstadt verwandelt sich wieder in ein Blumenmeer und man die tollsten Kombinationen von blumen- und Handwerkskunst in der historischen Altstadt von Aalen bestaunen.

Die „Reichsstädter Tage“ sind das größte Stadtfest der Region. Vom 09. bis 11. September lädt die Stadt Aalen zum Feiern ein. Aus den Bereichen Musik, Tanz und Sport ist für jeden etwas dabei. Auch die Partnerstädte lassen es sich nicht nehmen und kommen zu diesem großen Ereignis nach Aalen, um sich mit ihren regionalen Spezialitäten zu präsentieren.

Unter dem Titel „Viva Romana“ demonstrieren am 24. bis 25. September  römische Handwerker, Musiker und Künstler an Ständen rund um das Haus der Stadtgeschichte römische Lebensart.

Ganz im Zeichen des Jazz zeigt sich Aalen Anfang November. Der Verein Kunterbunt arbeitet fieberhaft an dem ultimativen Programm für das Aalener Jazzfest, bei dem wieder die internationale crème der Szene in der Ostalbmetropole erwartet wird.

INFO

Tourist-Information Aalen
Reichsstädter Straße 1
73430 Aalen
Telefon 07361 522358
tourist-info@aalen.de

Die TG Erlebnisregion Schwäbische Ostalb präsentiert sich gemeinsam mit dem Ostalbkreis und den Kooperationspartnern Ries-Ostalb, Gastliches Härtsfeld und Sagenhafter Albuch sowie den Städten Aalen und Ellwangen auf der CMT in Stuttgart, die vom 16. bis 24. Januar 2016 auf dem Messegelände beim Flughafen stattfindet. Sie öffnet täglich von 10 bis 18 Uhr ihre Tore.
http://www.messe-stuttgart.de/cmt

© Stadt Aalen, 18.01.2016

Veranstaltungs-Highlights

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